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Sommerfreizeit vom 25.06. - 30.06.2017

Auch  2017 hat die Filderwerkstatt wieder eine Freizeit in Südtirol angeboten. 13 Teilnehmer und zwei Betreuer sind in den beiden Kleinbussen unterwegs Das langzeiterprobte und sich in jeder Hinsicht bewärte Ziel heißt Uttenheim bei Bruneck. Dort ist man in der Pension der Familie Marcher mehr als nur gut aufgehoben. Es herrschen dort eher familiäre Verhältnisse.

Herzlich ist der Empfang und die gesamte Zeit die dort verbracht wird. Teilnehmer, welche schon öfters dort zu Gast waren werden geherzt und umarmt und bekommen einen besonderen Empfang. Selbstverständlich werden auch Neulinge herzich willkommen geheissen.

Passend zum Wetterverlauf der kommenden Tage, starteten wir am Montag mit einem Outdoorprogramm. Zuerst ging es zum Pragser Wildsee. Hochromantisch und wunderschön anzusehen. Dort angekommen beschlossen wir in der Gruppe, in welcher Richtung die Umwanderung vonstatten gehen soll. Schon dort zeigte sich, wie harmonisch und komplett intergriert sich die ganze Gruppe aufstellt. Nach gut der Hälfte des Weges, ist dann baden angesagt. Da es sich um einen Bergsee handelt, ist die Überwindung in das kühle Nass zu steigen, schon im oberen Bereich anzusiedeln. Schlussendlich waren drei baden und die letzten beiden wollten fast nicht mehr rauskommen, bei diesem herrlichen Sommerwetter.

Die Rheinbachwasserfälle in Taufers wurden als nächstes Ziel auserwählt. Alle waren dabei und hatten mächtig Spaß. Selbst in den Bussen kam diese Freude und gute Laune nicht zu kurz. Am Rheinbach angekommen ging es erneut auf eine ca. einstündige Wanderung. Die Einsatzbereitschaft und die Gruppendynamik aktivierten selbst bei leicht angeschlagenen Teilnehmern, alle Reserven. Selbst die sehr glitschige und mit einer Gischt versehene Aussichtsplattform des Wasserfalles wurde von jedem erklommen. Dort konnte man bei diesem herrlichen Sonnenschein einen kompletten, wunderbaren Regenbogen sehen. Am Ende der Wanderung angekommen, ging es mit den beiden Bussen wieder zurück zur Unterkunft.

Jeden Abend erwartete uns dort der nächste Höhepunkt. Das Essen bei Marchers ist ein Gedicht und wird vom Chef persönlich für seine Übernachtungsgäste gezaubert. WUNDERBAR !!!

Am zweiten Tag ging es nach Sexten, wo es hoch zum Haunold, einem Berg, ging. Die Varianten, die wir hier wählen konnten sind vielfältig. Für die einen ging es mit der Seilbahn hoch und runter. Die nächsten wählten die Hochfahrt mit der Seilbahn und wollten mit dem Sommerbob stürmisch abfahren. Wieder andere wollten hoch und runter laufen. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit. Ein Regenguss ging nieder und somit standen wir leider vor einem verschlossenen Sommerbobhäuschen. Schade, die Enttäuschung hielt sich allerdings in Grenzen, da ein paar gar lieber zu Fuss wieder den Retourweg zurücklegen wollten. Der Vortag, der von Wanderaktivitäten geprägt war, zeigte Wirkung. Viele waren so viel schon seit langer Zeit nicht mehr gelaufen und freuten sich über diese neu gewonnene Erkenntnis, wie schön körperliche Anstrengung in der Natur und der Gruppe ist. 

Auf dem Weg zurück nach Bruneck, hielten wir noch an einer Schaukäserei. Hier werden jeden Tag bis zu 35000 Liter Milch angeliefert und verarbeitet. Wir durften kostenlos die gläserne Produktion anschauen. Das Ganze war sehr beeindruckend. Vor allem der Reifekeller mit seinen Tonnen an Käse imponierte doch sehr. Ein Vermögen langert hier! 

Danach ging es weiter im Programm! Ja, das kann man ohne Zweifel sagen, die Tage sind mit Programm gefüllt, so dass es das Wort Langeweile ganz sicher nicht gibt. Und alle sind voll mit dabei! Als nächstes ging es zur Burg Taufers. Bis die sehr ausführliche Führung losging, hatten wir eine Stunde Zeit. Diese wurde genutzt, um den Burgfried zu ersteigen, in welchem es eine Ausstellung über die Reformation gab.

Dann machten wir Bekanntschaft mit Helene, unserer tollen Burgführerin. Wir hatten einen riesen Spaß. Diese Stunde mit Helene ist so schnell vergangen, dass wir ganz überrascht waren, als wir das letzte der zwanzig Zimmer besichtigt hatten. Wir wurden nett verabschiedet und sie bekam einen großen Applaus. Danach ging es zurück nach Uttenheim, wo kurz nach unserer Ankunft auch schon wieder der nächste Höhepunkt in Form von unserem Abendmahl, auf uns wartete.

Am Mittwoch, unserem dritten Tag, hieß der erste Programmpunkt Krämermarkt in Bruneck. Das ist ein MUSS am Mittwoch. Somit ging es nach dem Frühstücksbuffet direkt dorthin. Hier werden vor allem regionale Produkte, wie sämtliche Fleisch- und Käse-Erzeugnisse vermarktet. Selbstverständlich gibt es auch noch viele Stände mit Kleidung, mit Obst und Gemüse, mit Brot, mit Haushaltsutensilien, mit Gartenpflanzen und und und. , natürlich auch Stände, welche für das leibliche Wohl an Ort und Stelle sorgen. 

Bruneck hat zudem einen wunderschönen Altstadtkern, der es immer wert ist besichtigt zu werden. Dann ging es zurück zu Marchers. Dort wurden Badebekleidung und Handtuch eingepackt. Und dieses, obwohl das Wetter eigentlich nicht für einen Badeausflug optimal war. Aber es ging auch nicht in eine Badeanstalt. Wir machten uns auf zum Rafting auf der Ahr, welche auch durch Uttenheim fließt. Schon die Prozedur, bis man die gesamte Ausrüstung an hat, ist ein Abenteuer. Dieses wird dann natürlich noch komplett getoppt, wenn man sich endlich in den Schlauchbooten auf dem Fluß befindet.

Es ging über 12 Kilometer von Taufers nach Gais. War das ein Erlebnis! Jeder hatte seinen Spaß und seine Freude, vor allem diejenigen, welche vorne an der Bootsspitze saßen, denn diese beiden bekamen bei Stromschnellen die Bugwellen vollens ab. Weniger schön war es dann, wenn man sich wieder aus dem Neoprenanzug befreien mußte. Aber mit etwas Hilfestellung gelang allen auch dieses sehr gut. 

Ab nach hause zu unserer geliebten Unterkunft, wo wieder einmal ein Festmahl auf uns wartete. Selbst danach war an diesem Tage für die Männer, die wollten, noch nicht Schluß. Einige von ihnen baten darum, ob man die Sauna nicht anstellen könnte. Selbstverständlich wurde der Bitte nachgekommen, so das einige sich bis nach 22.30 Uhr in dem wunderbaren Wellnessbereich der Marchers aufgehalten haben und danach totmüde ins Bett fielen. Ja kann es einem besser ergehen als in diesen wunderbaren Tagen?

Da das Wetter nicht wirklich besser als durchwachsen wurde,  wir uns aber ganz sicher dadurch nicht die Laune und Unternehmenslust vermiesen gelassen haben, ging es am letzten Aktivtag der Freizeit, direkt nach dem Frühstück, nach Bozen. Das sind ca. 80 Kilometer, doch dieser Weg lohnt sich. Bozen ist eine wunderschöne Stadt, die unter anderem auch durch den Ötzi bekannt ist, welchem hier extra ein Museum gewidmet wurde. Vor dem Museum sind häufig Menschenschlangen anzutreffen. Von unserer Gruppe hatte allerdings nur ein Teilnehmer Interesse, der jedoch nicht alleine die Ausstellung besuchen wollte. Somit blieben Gruppen zusammen und durchstreiften die Stadt. Dort ist in der Altstadt ein täglicher Markt vorhanden, der wie in Bruneck, die meisten regionalen Produkte im Angebot hat. Allerdings sind auch Fliegende-Händler vorhanden, überwiegend afrikanischer Herkunft, die ihr Krimskram an die Frau oder den Mann bringen wollen. Weiter gibt es Straßenmusikanten, auch der gehobenen Klasse, für die man ruhig mal eine kleine Pause einlegen kann und ihnen einen Obolus für die Darbietung geben darf. Die vielen Arkadengänge kann man fast nicht ablaufen. Vor allem nicht, wenn man in Kauflaune ist. Ein Geschäft nach dem anderen reiht sich hier aneinander. So riesengroß ist die Auswahl, dass es für die Kaufinteressenten ein Paradies ist, und für die eventuellen eher passiven Begleiter dieser, die Hölle auf Erden. 

Aber Abwechslung ist auf jeden Fall gewährleistet. Hier gibt es wirklich für jeden etwas. Und das nicht nur bezogen auf den Kauf. Aktivitäten sowie Besichtigungen können hier in einer so großen Vielfalt stattfinden, wie man sie fast niergens anders erleben kann. In dieser Disziplin steht Südtirol mit ganz oben. Die Menschen hier haben verstanden, sich attraktiv aufzustellen, dass man gerne wiederkommen mag. Das sieht man auch zu gut an der Freizeit der Filderwerkstatt! 

Nachdem Bozen erkundet war ging es wieder zurück nach Uttenheim, wo sich die Teilnehmer noch etwas ausruhen konnten, bzw. sich schon an das Packen ihres Koffers begeben sollten, denn am letzten Tag heißt es direkt nach dem Frühstück:

"Auf Wiedersehen Marchers, Uttenheim und Südtirol!"

Für manche dürfen wir uns ganz sicher schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr freuen. Marchers freuen sich ganz gewiss schon heute auf die nächste Freizeit mit ihren Gästen. Zum Schluss darf man ein großes Lob und Dankeschön an diese Familie und Walli (die Seele einer Bedienung) sagen. Aber ganz sicher darf man ein Lob an die Hauptfiguren dieser Freizeit nicht vergessen. Das sind die Teilnehmer*innen! In vorbildlicher Art und Weise haben sie gezeigt, wie solch eine gemeinsame Zeit zu einer einmaligen, wunderschönen und harmonischen Aktivität gestaltet werden kann.

Auch ihnen allen möchten wir ein herzliches Wiedersehen, hoffentlich für das Jahr 2018, entgegenrufen. 

ES WAR SO WUNDERSCHÖN MIT IHNEN ALLEN! MACHEN SIE WEITER SO !!!

Meldung vom Dienstag, 04. Juli 2017